Oskar - das Prinzip

Wie funktioniert nun der Warmluftkollektor Oskar?

Oskar Prinzip-Skizze

Der Warmluftkollektor soll durch die Sonne erwärmte Luft möglichst ohne Verluste und zugleich mit einem hohem m 3 Luftstrom kontinuierlich zur Beheizung eines Gebäudes zur Verfügung stellen – Das war die Aufgabe, die sich aus der Entstehungsgeschichte begründet!

Kalte Außenluft – oder anwendungsabhängig – Innenluft des Gebäudes – wird über einen kombinierten Ansaug/Abluftkanal zunächst an der Front von Oskar unter der Abdeckungsscheibe aus ESG-Sicherheitsglas nach oben geführt, gelangt damit hinter das Absorberblech und nimmt an den speziell geformten Aluminiumrohren mit ca. 8 m 2 geriffelter Oberfläche wirkungsvoll die unter dem Absorberblech erwärmte Warmluft auf. Eine Isolierung zur Seite und zur Rückwand verhindert weitgehend Strahlungswärme, die luftdichte Eindichtung des Heizbereiches zum Ansaug- und Vorwärmbereiches über dem Absorberblech garantiert eine effiziente Nutzung der zur Verfügung stehnenden Wärme.

Oskar - Luftkanal

Die Betriebsmöglichkeiten

Betrieb per Solarmodul
Ein Solarmodul liefert völlig kostenneutral Strom für Lüfter und Steuerung. Vorteil – keinerlei Betriebskosten , Nachteil – bei Verschattung durch Wolken verkürzt sich die mögliche Nutzung vom Oskar .

Betrieb per Hausstromnetz
Ein 220V Trafo liefert den Strom für Lüfter und Steuerung – so wird effizient auch die Restwärme bei Verschattung genutzt. Vorteil – die Betriebszeit verlängert sich und sämtliche produzierte Wärme im Oskar wird genutzt, Nachteil – geringe Stromkosten je nach Ventilatorgröße.

In beiden Fällen wird über einen Temperatur-Differenzregler ermittelt, ob Wärme im Oskar anliegt. Wahlweise kann die kalte Außenluft zum Erwärmen (Ein-Rohr-Anschluß), oder die Innenluft (Zwei-Rohr-Anschluß) verwendet werden.

  1. Betrieb in Ferienhäusern, Gartenhäusern, Gewächshäusern, Hallen, Scheunen, etc.
    Hier bietet sich die Solarlösung mit Ein-Rohr-Anschluß an – ob mit eigenem Solarmodul oder dem zum Lüfter-Paket angebotenen Modul wird Oskar unabhängig von jeder Energieversorgung betrieben. Vorrangig ist hier die Zuführung von frischer, durch Oskar erwärmter Außenluft zur Gebäudebeheizung, und gleichzeitig zur Vermeidung von Feuchteschäden, Schimmel oder unangenehm muffigem Geruch.
  2. Betrieb in der eigengenutzten Immobilie
    Hier ist der Betrieb am 220V Netz des Hauses und der Zwei-Rohr-Anschluß von Vorteil, wobei die vorhandene Gebäudeluft in den Oskar eingespeist wird, und durch die höhere Temperatur der Wärmeertrag erheblich erhöht wird. Vor allem bei der (optional besonders effektiven) Nutzung von Oskar zur Warmwassererwärmung im Sommer, bei der die Warmluft nicht ins Gebäude, sondern über einen Luft-Wärmetauscher verbunden mit einem Warmwasserspeicher geführt werden kann, wird ein Netzteil und das zweite Rohr als Rücklauf benötigt.
Oskar - Wärmetauscher

Der Oskar im Sommer – Nutzung der Sonnenwärme für die Warmwassergewinnung!

Oskar kann optional mit einem fertig aufgebautem Warmwassermodul ausgestattet und an eine Warmwasserbereitung angeschlossen werden. Somit wird auch im Hochsommer die anfallende Wärme sinnvoll genutzt.

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