Oskars Geschichte

Oskar 2.6

Alles zum Thema Oskar hat mit einem langen Gespräch über Warmlufkollektoren bei unseren Freunden in Schweden begonnen. Hier erhielten wir den folgenden Link:

Warmluftkollektor mit Bierdosen

Das Grund-Prinzip – ursprünglich in der Hippie-Szene in Kalifornien entstanden – ist aber mittlerweile nach umfänglichen Recherchen im Internet wesentlich erweitert worden, und technisch heute auf einem ganz anderen Stand.

Einen ersten Überblick ergib die Vorlesungsreihe Solarwärme – Solar-Luft-Systeme an der HTWK Leipzig, die als Dokument vorliegt.

Hier wird der aktuelle Stand der Anwendungstypen, die technischen Möglichkeiten und das Potential besprochen.

Studie Warmluftkollektoren
Download studie_warmluftkollektoren.pdf - 6 MB

Die Zeitschrift Moderne Haustechnik hat sich im Juni 2012 mit dem Thema beschäftigt – Luftkollektoren halten Einzug in den Wohnungsbau.

Hier werden auch die förderungsrelevanten Aspekte einer Luft-Solar-Heizung angesprochen.

Luftkollektoren - Einzug in den Wohnungsbau
Download moderne_gebaeudetechnik_6_2012.pdf - 142 kB

Die Zeitschrift Sonne Wind und Wärme hatte schon im Oktober 2010 das Potential der Technik beschrieben, und eine Weltkarte der Erzeuger zusammengestellt.

Auch dieser Beitrag kommt zum Schluss, dass den Solar-Luft-Kollektoren in Zukunft ein deutlich höheres Potential zugemessen wird.

Aufwärtstrend heisse Luft
Download aufwaertstrend_heisse_luft.pdf - 1 MB

So haben wir also beschlossen zu handeln – und Oskar konzipiert!

Dazu gab es folgende Vorgaben:

  1. Einfache und unkomplizierte Montage – wir haben ein schlankes Aluminiumprofil mit Queraussteifungen gewählt, einlegbare Isolierung zur Dämmung, geformte Wärmetauschkörper aus Aluminium, ein ESG-Glas als Abdeckung mit Silicondichtung in den Alu-Winkelprofilen eingedichtet, eine leichte Rückwand in Form einer ALUCOM-Verbundplatte und Edelstahlschrauben bilden die weiteren Komponenten. Die Vorkonfektionierung oder Montage sollte einerseits in Kooperation mit einer Werkstatt für behinderte Menschen möglich sein, andererseits auch von einem handwerklich nicht sonderlich versiertem Menschen vollzogen werden können.
  2. Verzicht auf jegliche Technik im Kollektor selber – Ventilator, Solarpanel oder Steuerungstechnik können kaputt gehen, und sollten daher erreich- und austauschbar außerhalb des eigentlichen Kollektors, soweit möglich im Gebäude geschützt untergebracht sein. Oskar hat somit kein Bauteil, das nutzungbedingt im Laufe der Zeit defekt wird, und eine Demontage nötig macht.
  3. Hohe Wärmetauschfähigkeit – Luft ist zunächst ein schlechtes Medium zur Aufnahme von Wärme, unser Ziel war also, möglichst viel Tauschfläche auf kleinem Raum unterzubringen, was uns mit 21 speziell geformten Aluminiumröhren mit fast 8 m 2 Fläche eindeutig gelungen ist. Ein eigenständiges Zu-/ und Abluftsystem garantiert die gleichmäßige Entlüftung der gesamten Kollektorfläche.
  4. Einsatz eines modernen Absorberbleches – statt der, bei den am Markt zu findenden Wärmekollektoren oft üblichen Trapezbleche oder Solarlack beschichteten Absorberflächen, kommt nun zur Steigerung der Effizienz ein selektives Absorberblech zum Einsatz – von Bayer entwickelt – von Alanod unter dem Markennamen microtherm® vertrieben.
  5. Modulares Konzept – der Kollektor sollte koppelbar, in Reihe, mit Solarmodul oder am Netz betreibbar sein, Lüftergrößen je nach Einsatzzweck frei bestimmbar und wählbar sein, ohne Einfluß auf den eigentlichen Kollektor zu nehmen. Oskar kann mit eigenständigen Lüftungslösungen verbaut werden, und ist nur das, was er als Modul soll – ein hochwertiger, aus unverwüstlichen Materialien gefertigter Wärmeproduzent. Fertige, auf Oskar abgestimmte Anschußsets bilden das Zubehör.

Wer noch ein wenig mehr über das Reflexionsspektrum des verwendeten Absorberbleches erfahren will, findet hier weitere Information:

Alanod microtherm

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